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	<title>EA Rundreisen</title>
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	<description>Individuelle Touren durch die Anden</description>
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		<title>Die Flora und Fauna in den Anden</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 10:56:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandra R.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lateinamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Anden]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Gebirgskette der Anden zählt zu den weitläufigsten der Erde. Über die gesamte Westküste Mittelamerikas, von Venezuela ausgehend bis Chile, erstreckt sich diese Bergwelt. Die einzigartigen Gegebenheiten von Flora und Fauna laden jährlich viele Wanderbegeisterte zum Erkunden ein. Die Kultur der Bewohner in den hohen Landregionen, in Kombination mit einem atemberaubenden Naturschauspiel macht den perfekten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.embajada-alemana.org.pe/wp-content/uploads/2012/03/Anden-300x200.jpg" alt="Anden" title="Flora + Fauna in den Anden" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-206" /><strong>Die Gebirgskette der Anden zählt zu den weitläufigsten der Erde. Über die gesamte Westküste Mittelamerikas, von Venezuela ausgehend bis Chile, erstreckt sich diese Bergwelt. Die einzigartigen Gegebenheiten von Flora und Fauna laden jährlich viele Wanderbegeisterte zum Erkunden ein. Die Kultur der Bewohner in den hohen Landregionen, in Kombination mit einem atemberaubenden Naturschauspiel macht den perfekten Mix aus.</strong> </p>
<h2>Natur pur &#8211; hoch über dem Meeresgrund</h2>
<p>Aufgrund der extremen Höhenunterschiede bieten die Anden eine sehr abwechslungsreiche Flora. Charakteristisch ist die große Anzahl an Mischwäldern, welche auch entlang der zahlreichen Wanderwege zu finden sind. Je nach dem Ort des Gebirges ist eine vulkanische Landschaft mit wüstenähnlicher Vegetation, aber auch eine blühende Pflanzenwelt zu finden. Der tropische Teil des Andengebirges besticht immer wieder durch besonders seltene Pflanzengewächse. Ein wichtiges Nahrungsmittel für die Bewohner stellen Beeren in ihrer ganzen Vielfalt dar. So sind etwa spezielle Gewächse der Johannisbeere ausschließlich in dieser Region zu finden. Die Blütenvielfalt wird durch die exotische Passionsblume in ihrer vollen Pracht ergänzt. </p>
<h2>Natürlicher Lebensraum vieler vom Aussterben bedrohter Tierarten</h2>
<p>Neben seiner atemberaubenden Flora bestechen die Anden auch durch ihre tierischen Einwohner. Den Gegebenheiten der Bergwelt angepasst, sind in dieser vor allem Alpakas und Lamas bekannt. Diese robusten Tiere werden von den Bewohnern gezüchtet und gehalten. Sie dienen sowohl als Rohstofflieferant für Wolle, aber auch als Lastentiere. Neben den gezüchteten kamelähnlichen Tieren sind auch in freier Wildbahn Herden von Guanakos zu finden. Die Anden sind aber auch ein Paradies für Raubkatzen wie Jaguare oder Pumas, aber auch Bären und Chinchillas haben hier ihren Lebensraum. Eines der bekanntesten Tiere der Anden ist das Riesengürteltier mit seinem extrem harten Panzer. Auch in der Vogelwelt zählen in den Anden hauptsächlich Raubvögel zu den Bewohnern. </p>
<h2>Natur pur</h2>
<p>Das Andengebirge ist durch seine Höhe und extremer Weite eines der abwechslungsreichsten Gebirge der Erde. Ein Urlaub in dieser Region verspricht Natur pur. Um mit Land und Leute bestmöglich in Kontakt zu kommen, ist der Aufenthalt in einem der <a href="http://www.atraveo.de/" target="_blank">Ferienhäuser zu empfehlen</a>. Ferienhäuser sind die ideale Möglichkeit um das Land auf eigene Faust zu entdecken und lieben zu lernen. </p>
<p>Foto: chris74 &#8211; Fotolia.de</p>
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		<title>Tourismus in Peru</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 10:45:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandra R.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peru]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[Peru, einmalig in seiner geographischen Vielfalt und historischen Bedeutung, ist ein Urlaubsziel für Naturliebhaber, Sportbegeisterte und Kulturinteressierte. Peru vereint traumhafte Landschaften, bedeutende Kulturdenkmäler und Wander- und Klettermöglichkeiten von einfach bis anspruchsvoll. Der Tourismus als Hoffnungsträger Peru ist ein Agrarland. Da aber ein bedeutender Teil seines Territoriums aufgrund natürlicher Gegebenheiten landwirtschaftlich nicht oder kaum nutzbar ist, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-36" title="Moray - Round Inca terraces" src="http://www.embajada-alemana.org.pe/wp-content/uploads/2011/12/peru-moray-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /><strong>Peru, einmalig in seiner geographischen Vielfalt und historischen Bedeutung, ist ein Urlaubsziel für Naturliebhaber, Sportbegeisterte und Kulturinteressierte. Peru vereint traumhafte Landschaften, bedeutende Kulturdenkmäler und Wander- und Klettermöglichkeiten von einfach bis anspruchsvoll. </strong><span id="more-35"></span></p>
<h2>Der Tourismus als Hoffnungsträger</h2>
<p>Peru ist ein Agrarland. Da aber ein bedeutender Teil seines Territoriums aufgrund natürlicher Gegebenheiten landwirtschaftlich nicht oder kaum nutzbar ist, gehört es zu den ärmeren Ländern Südamerikas. Diese Peru eigenen landschaftlichen Extreme bieten aber auch Potenzial &#8211; Potenzial für Tourismus. Diesen hat die Regierung seit einigen Jahren als Wirtschaftszweig entdeckt. Sie steckt viele Hoffnungen in den Ausbau des Fremdenverkehrs und fördert und unterstützt diesen schon seit einigen Jahren gezielt. Durch den Ausbau des Tourismus sollen neue Devisenquellen erschlossen, Arbeitsplätze geschaffen und das lokale Kunsthandwerk gestärkt werden. Es wird von staatlicher Seite versucht, den Ökotourismus zum Zwecke des Naturschutzes und des Erhalts lokaler Traditionen zu entwickeln. In Peru liegen einige der Hauptziele des internationalen Tourismus in Lateinamerika. Die Übernachtungszahlen steigen stetig.</p>
<h2>Sehenswertes für Kulturinteressierte</h2>
<p>Für kulturhungrige Peru-Urlauber ist ein Besuch der einstigen Hauptstadt Cusco (Cuzco) ein Muss. Hier lassen sich spanische Kolonialbauten nebst alter Inka-Architektur bewundern und auch die berühmte Inkafestung Machu Picchu ist von hier erreichbar. Sie wurde vermutlich im 15 Jh. n. Chr. erbaut und ist heutzutage eine der bedeutendsten Tourismusattraktionen in Südamerika. 1983 wurde Machu Piccu von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Täglich besuchen etwa 2.000 Personen das zwischen zwei Berggipfeln, dem Huayna Picchu (&#8220;Junger Gipfel&#8221;) und dem Machu Picchu (&#8220;Alter Gipfel&#8221;), auf 2430 m Höhe gelegene Kulturerbe, das erst 1911 wiederentdeckt wurde. Das Alter der Ruinenstadt und ihre Andenlage verleihen diesem Ort etwas Magisches. Auch die zwischen 800 und 1300 n. Chr. in den nordperuanischen Anden erbaute und 1843 wiederentdeckte mehretagige Festung Kuélap lohnt einen Besuch. In ihren verschiedenen Stockwerken waren unterschiedliche gesellschaftliche Klassen angesiedelt. Das zu dieser Festung gehörende Gebäude namens &#8220;El Tintero&#8221; (Tintenfass) gibt Archäologen hinsichtlich seiner Nutzung noch heute Rätsel auf.</p>
<h2>Attraktionen für Naturfreunde</h2>
<p>Aufgrund der unendlichen geographischen Vielfalt des Landes kommen auch Naturliebhaber in einem Peru Urlaub auf ihre Kosten. Peru verfügt über zahlreiche Nationalparks. Viele von ihnen stehen auf der Weltnaturerbeliste der UNESCO. Der Huascaran Nationalpark, der dem höchsten Berg des Landes (6768 m) gewidmet ist, ist einer der bekanntesten. Peru und seine Nationalparks begeistern aber nicht nur durch Bergpanoramen, sondern vor allem durch eine in ihrer Diversität weltweit einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt. Mit etwas Glück kann man hier neben exotischen Pflanzen auch Alligatoren, Pinguine und sogar Pumas zu Gesicht bekommen. Die Vielfalt ist grenzenlos. Unendliche Weiten und eine schier lebensfeindlich anmutende Landschaft bietet die im Süden des Landes gelegene Atacamawüste ihren Besuchern und der zwischen Bolivien und Peru gelegene Titicacasee fasziniert durch seine tiefblaue Farbe, die ihn umgebenden schneebedeckten Bergwipfel und zahllose kleine und große Inseln. Dieser riesige See, der eine Ausdehnung von der 15-fachen Größe des Bodensees hat, ist der höchstgelegene schiffbare See der Erde. In Peru gibt es unzählige Naturwunder zu bestaunen, die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Für Fans exotischer Pflanzen sei unbedingt ein Besuch des äquatorialen Regenwaldes im Amazonasbecken empfohlen.</p>
<p>Image: Peruviano &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Peru hat Touristen viel zu bieten</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 10:39:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandra R.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Peru &#8211; das ist ein Land mit einzigartiger Natur und spannender Geschichte. Die Landschaft ist wunderschön, oft noch unberührt oder verweisen auf die reiche, jahrhundertealte Geschichte der Inka. Der Besuch von Machu Picchu oder des Titicacasees in den Anden sind für jeden Peru-Touristen obligatorisch, auch das Amazonasgebiet mit seiner faszinierenden Tierwelt bietet dem Urlauber ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-29" title="Plaza Mayor in Lima" src="http://www.embajada-alemana.org.pe/wp-content/uploads/2011/12/peru-lima-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /><strong>Peru &#8211; das ist ein Land mit einzigartiger Natur und spannender Geschichte. Die Landschaft ist wunderschön, oft noch unberührt oder verweisen auf die reiche, jahrhundertealte Geschichte der Inka. Der Besuch von Machu Picchu oder des Titicacasees in den Anden sind für jeden Peru-Touristen obligatorisch, auch das Amazonasgebiet mit seiner faszinierenden Tierwelt bietet dem Urlauber ein unvergleichliches Erlebnis.</strong><span id="more-27"></span></p>
<h2>Verlockende Natur</h2>
<p>Die mächtigen Anden, die etwa 15 % des Landes an seiner Ostküste einnehmen, bieten Bergsteigern einen himmlischen Ausblick von ihren oftmals über 6000 Meter hohen Gipfeln, wirken aber auch auf Unsportliche vom Flachland aus betrachtet atemberaubend. Die Artenvielfalt in den Nebel- und Regenwäldern ist schier unglaublich, hier sieht man Pflanzen und Tiere, die man ansonsten nie in freier Natur beobachten kann, wie Papageien, Affen oder Jaguare. Robben, Seevögel und zahlreiche Fischarten kann man hingegen entlang der Pazifik-Küste beobachten, an der auch die meisten großen Städte zu finden sind, wo der Großteil der Bevölkerung lebt. Das trifft auch auf die Hauptstadt Lima zu.</p>
<h2>Lima &#8211; eine beeindruckende Stadt</h2>
<p>In der Metropolregion von Lima leben circa 8,5 Millionen der über 29,5 Millionen Einwohner des Landes. Die Stadt ist das kulturelle und politische Zentrum Perus und beherbergt zahlreiche außergewöhnliche Sehenswürdigkeiten. So besitzt das Rafael-Larco-Herrera-Museum die größte Sammlung an historischen Funden aus vorspanischer Zeit, während das Instituto Riva-Aguero über Kunst und Archäologie aufklärt. Aus architektonischer Sicht ist die Altstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, ausgiebige Spaziergänge und Erkundungen wert. Viele schöne Parks laden zum Verweilen ein, wie der Reserva Park, der nachts mit farbigen Wasserspielen und Lasershows aufwarten kann. Blumenliebhaber werden vom Stadtteil Miraflores begeistert sein, dessen Parks sehr kreativ mit den schönsten Blumen bepflanzt sind. Besonders in den Sommermonaten Januar bis März, wenn es bis zu 35 ° heiß wird, lohnt sich ein Abstecher ans Meer, wo man zahlreiche Sportarten wie Segeln oder Surfen ausüben kann.</p>
<h2>Reisevorkehrungen und –empfehlungen:</h2>
<li>Deutsche dürfen sich in Peru bis zu 90 Tage lang ohne Visum aufhalten. Um einreisen zu dürfen, ist ein mindestens noch sechs Monate gültiger Reisepass erforderlich.</li>
<li>Vor einer Reise nach Peru sollte man seinen Impfstatus überprüfen. Der Impfschutz gegen Hepatitis A (eventuell auch Hepatitis B), Diphtherie, Polio, Tetanus und Typhus sollte bei Bedarf aufgefrischt werden, auch eine Impfung gegen Tollwut kann sinnvoll sein, insbesondere wenn ein Landaufenthalt geplant ist. Bei Reisen ins Amazonasgebiet sind eine Impfung gegen Gelbfieber sowie das Mitführen von Medikamenten zur Vorbeugung von Malaria empfehlenswert.</li>
<li>Bedenken Sie, dass während der Regenzeit viele der nicht asphaltierten Straßen, die ein bequemes Reisen ohnehin erschweren, unpassierbar werden.</li>
<li>Obwohl viele Touristen aus den USA und aus Europa ins Land kommen und zahlreiche Peruaner zumindest etwas Englisch beherrschen, sollte man sich vor einer Reise nach Südamerika zumindest Grundkenntnisse der spanischen Sprache aneignen. Die Landessprachen sind neben Spanisch die indigenen Sprachen Quechua und Aimara.</li>
<li>Peru ein zwar ein wunderschönes Land ist, leidet aber unter einer hohen Kriminalitätsrate. Halten Sie sich deshalb von den Elendsvierteln fern. Überlandfahrten, insbesondere nachts, können gefährlich werden. Selbst den Touristenmagneten Machu Picchu sollte man besser nicht allein aufsuchen.</li>
<li>Lassen Sie Ihr Essen/ Ihre Getränke nie unbeaufsichtigt, dasselbe gilt für Ihre Taschen und Koffer. Es ist schon vereinzelt vorgekommen, dass Touristen betäubt und ausgeraubt oder dass Drogen ins Gepäck geschmuggelt wurden.</li>
<li>Bitten Sie die Einheimischen um Erlaubnis, wenn Sie sie fotografieren möchten, Sie selbst wollen vermutlich auch nicht von Fremder abgelichtet werden, auch wenn Sie im Gegensatz zu vielen Indigenen nicht daran glauben, dass Sie mit jedem Foto eines Teils Ihrer Seele beraubt werden.</li>
<p>Beherzigen Sie diese Ratschläge, dann steht einem aufregenden Urlaub in einem eindrucksvollen Land nichts im Wege. Wir wünschen einen wunderschönen Aufenthalt.</p>
<p>Fotoquelle: Georg Alexander: Fotolia</p>
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		<title>Ökotourismus in Peru</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Nov 2011 10:29:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandra R.</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Natur]]></category>
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		<description><![CDATA[Peru ist eines der beliebtesten Urlaubs- und Reiseländer in Südamerika. Peru gilt als das Ursprungsland der Inkas und deren Hochkultur. Während eines Urlaubs in Peru können Sie zahlreiche interessante Sehenswürdigkeiten, atemberaubend schöne und faszinierende Landschaften sowie eine besonders artenreiche Tier- und Pflanzen Welt kennen lernen, die weltweit einzigartig ist. Einen Natururlaub in Peru verbringen Peru [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-18" title="Regenwald" src="http://www.embajada-alemana.org.pe/wp-content/uploads/2011/12/amazonas-dschungel2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /><strong>Peru ist eines der beliebtesten Urlaubs- und Reiseländer in Südamerika. Peru gilt als das Ursprungsland der Inkas und deren Hochkultur. Während eines Urlaubs in Peru können Sie zahlreiche interessante Sehenswürdigkeiten, atemberaubend schöne und faszinierende Landschaften sowie eine besonders artenreiche Tier- und Pflanzen Welt kennen lernen, die weltweit einzigartig ist. </strong><span id="more-17"></span></p>
<h2>Einen Natururlaub in Peru verbringen</h2>
<p>Peru besitzt verschiedene Ökosysteme, welche der natürliche Lebensraum einer besonders artenreichen Tier- und Pflanzenwelt ist. Immer mehr Urlauber aus aller Welt entscheiden sich genauso wie Sie dafür, diese einmalige Tier- und Pflanzenwelt sowie die herrliche Landschaft beim Wandern, Trekking oder beim Tauchen für sich zu entdecken. Damit die Ökosysteme und deren Flora und Fauna auch für die nachfolgenden Generationen erhalten bleiben, gewinnt der Ökotourismus auch in Peru immer mehr an Bedeutung. Wenn Sie also in Peru, einem der letzten Naturparadiese der Welt Ihren Urlaub verbringen wollten, sollten Sie dazu beitragen, die Natur zu schützen.</p>
<h2>Tiere in freier Wildbahn beobachten ohne diese zu stören</h2>
<p>Als Urlauber in Peru wollen Sie sich nicht nur an den wundervollen Landschaften erfreuen, sondern sicher auch wilde Tiere in freier Wildbahn beobachten. Ihnen sollte jedoch immer bewusst sein, dass diese Tiere geschützt werden müssen. Daher sollten Sie diese Tiere, während sie sie beobachten, niemals stören.</p>
<h2>Die Nähe der einheimischen suchen</h2>
<p>Ökotourismus in Peru bedeutet ebenfalls, dass sie die einheimische Bevölkerung respektvoll behandeln. Wenn Sie das beherzigen, werden Sie von ihnen nicht als Eindringling betrachtet, sondern als Beobachter gesehen, welche an regionalen, für Peru typischen Festen und Veranstaltungen teilnehmen möchten. Sie sollten sich auf keinen Fall großen Reisegruppen anschließen, sondern in kleinen Gruppen, zu zweit oder mit ihrer Familie. Als kleine Gruppe, Familie oder zu zweit können Sie in Pensionen oder auch in privaten Unterkünften übernachten und verhindern so den Bau großer Hotels und Tourismuszentren zum Nachteil der Natur. So können Sie aktiv dazu beitragen, dass auch im Naturparadies Peru ganze Landstriche dem Massentourismus zum Opfer fallen. Sie leisten einen aktiven Beitrag dazu, dass die Ruhe der Natur nicht durch laute Diskos beeinträchtigt wird. Kosmetische Luxusbehandlungen sowie spezielle Wellnessangebote werden Sie als Ökotourist in Peru ebenfalls vergeblich suchen, Sie werden diese aber auch in keinster Weise vermissen. Als Ökotourist reisen Sie im Einklang mit der Natur und erhalten von der Natur auch wieder etwas zurück.</p>
<h2>Die einmalige Natur Perus schützen</h2>
<p>In Peru können Sie sehr viel mehr bewundern als die Kulturen der Inkas. In Peru gibt es noch Flüsse, in welchen das Wasser kristallklar ist und in denen beispielsweise die possierlichen Flussdelfine leben. Weiterhin bilden zahlreiche Seen, unbeschreibliche schöne Lagunen, tosende Wasserfälle, mit Eis bedeckte Gletscher, immergrüne Regenwälder, farbenprächtige Orchideen, Wüste und steile Felsen die einmalig schöne landschaftliche Kulisse Perus. Doch leider hat auch in diesem Naturparadies der zunehmende Massentourismus bereits seine Spuren hinterlassen und die Umwelt drastisch geschädigt. Um die bisher noch intakte, einzigartige Natur nachhaltig zu schützen, sollten Sie bereit sein, mehr Geld auszugeben, damit eines der letzten Naturparadiese der Erde für die Nachwelt erhalten bleibt.</p>
<p>Image from: chris74 &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Die Ruinenstadt Machu Picchu in Peru</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 10:23:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandra R.</dc:creator>
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		<category><![CDATA[UNESCO]]></category>
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		<description><![CDATA[Machu Picchu ist eine gut erhaltene Stadt aus Ruinen in Peru. Die Stadt wurde von den Inkas im fünfzehnten Jahrhundert erbaut. Sie befindet sich in zirka 2.300 Metern Höhe zwischen zwei Gipfeln und zirka 75 Kilometer nördlich der Stadt Cusco. Die Stadt ist nur über zwei Pfade zu erreichen. Die Stadt wurde größtenteils auf einzelnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-11" title="Machu Picchu" src="http://www.embajada-alemana.org.pe/wp-content/uploads/2011/12/Peru-Machu-Picchu-300x238.jpg" alt="" width="300" height="238" /><strong>Machu Picchu ist eine gut erhaltene Stadt aus Ruinen in Peru. Die Stadt wurde von den Inkas im fünfzehnten Jahrhundert erbaut. Sie befindet sich in zirka 2.300 Metern Höhe zwischen zwei Gipfeln und zirka 75 Kilometer nördlich der Stadt Cusco. Die Stadt ist nur über zwei Pfade zu erreichen. </strong><span id="more-10"></span></p>
<p>Die Stadt wurde größtenteils auf einzelnen Terrassen gebaut und diese wiederrum mit Treppen untereinander verbunden. Die Gebäude sind bis heute alle sehr gut erhalten. Selbst Gebäude wie Tempel, Handwerkshäuser, Paläste, Bauernhütten und das Gefängnis sind noch sehr gut erhalten geblieben. Die Mauern sind damals alle ohne Zement gebaut worden, dass sie bis heute erhalten blieben hat damit zu tun, dass alle passend gehauen wurden. Das Gesamte Gebiet von Machu Picchu umfasst rund 38.000 Hektar.</p>
<h2>Die Geschichte Macchu Picchus</h2>
<p>Die Stadt wurde im 15 Jahrhundert zu Ehren des Inka-Herrschers Yupanquis erbaut. Sie umfasst zirka 210 Gebäude die nur durch Treppen miteinander verbunden waren. In der Stadt wurden bei ihrer Erforschung über 55 Gräber mit mehr als 110 alten Skeletten gefunden, die man zunächst zu zirka 3/4 als weiblich einordnete. Neue Untersuchungen haben gezeigt, dass sich dies später wieder verhältnismäßig ausglich. Wegen dieser Entdeckung entstand der Glaube an eine große Flüchtlings-Siedlung der Inkas, in der sich nicht nur die Frauen, sondern bei Abwesenheit des Königs auch andere verschiedengeschlechtliche Diener aufhielten. Da das Gebiet auch schon vor dem Ausbrechen des Bürgerkriegs nicht von einem König besucht worden war, hätten die dort letzten Lebenden Diener die Stadt verlassen und Sie verwahrlosen lassen. In einer anderen Theorie wird angenommen, dass zur Zeit der spanischen Eroberung der Bau nicht vollendet war. Das heißt, dass bei der Eroberung durch die Spanier der Bau nicht fortgesetzt wurde und das Gelände in Vergessenheit geriet. Allerdings gibt es keine Beweise, dass die Stadt sich im Bau befunden haben soll. Die Stadt war voll ausgebaut und funktionsfähig. Es gibt außerdem hinweise das dort eine Menge Menschen eine längere Zeit gewohnt haben. So hat die Stadt zum Beispiel, eine noch heute komplett funktionierende Wasserversorgung sowie eine Wasserabführung durch Löcher in den Terrassen die zur damaligen Zeit einzigartig waren.</p>
<h2>Heutige Bedeutung</h2>
<p>Die Stadt ist seit 1983 in der UNESCO als Weltkulturerbe aufgelistet. Im Jahr 2007 wurde die Stadt von Weltweit 70 Millionen Menschen zu einem der Weltwunder gewählt. Heute ist die Ruinenstadt Machu Picchu in Peru eine der beliebtesten Touristenattraktionen in ganz Südamerika. Täglich besuchen zirka 2000 Menschen die Stadt. Die UNESCO will die Besucherströme in die Stadt aber auf maximal 800 Personen täglich begrenzen, um die Stadt und ihr Erbe nicht zu gefährden. Die Touristen belasten zudem die Umwelt sehr, sodass es zu Erdrutschen kommt. Die Stadt ist auch über eine Bahnlinie zu erreichen. Recht hoch wurde zudem ein Hotel erbaut, um den vielen Besuchern nicht noch am selben Tag den Abstieg zuzumuten. In der Nähe von Machu Picchu befindet sich eine warme Wasserquelle die zum Baden einlädt. Deshalb nennt sich der Bezirk auch warmes Wasser.</p>
<p>Foto: Jgz &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Die Nazca-Linien in Peru</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 10:17:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandra R.</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Geoglyphen]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Nazca-Linien]]></category>

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		<description><![CDATA[Den geheimnisvollen Nazca Linien wurden bereits viele Verwendungsmöglichkeiten nachgesagt: Landebahnen für Außerirdische, astronomischer Kalender oder doch Bühnen? Mittlerweile sind sich Wissenschaftler sicher den Sinn und Zweck der riesigen Scharrbilder entschlüsselt zu haben. Was sind die Nazca Linien? Die riesigen Scharrbilder, auch als Geoglyphen bezeichnet, befinden sich in der peruanischen Wüste bei Palpa und Nazca. In [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-7" title="Nazca" src="http://www.embajada-alemana.org.pe/wp-content/uploads/2011/12/nazca-linien-peru-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /><strong>Den geheimnisvollen Nazca Linien wurden bereits viele Verwendungsmöglichkeiten nachgesagt: Landebahnen für Außerirdische, astronomischer Kalender oder doch Bühnen? Mittlerweile sind sich Wissenschaftler sicher den Sinn und Zweck der riesigen Scharrbilder entschlüsselt zu haben.</strong><span id="more-6"></span></p>
<h2>Was sind die Nazca Linien?</h2>
<p>Die riesigen Scharrbilder, auch als Geoglyphen bezeichnet, befinden sich in der peruanischen Wüste bei Palpa und Nazca. In der riesigen Nazca Ebene befinden sich auf rund 500 Quadratkilometern überdimensionale Dreiecke, Figuren mit einen Größe von zum Teil mehrere hundert Metern, trapezförmige Flächen oder nur schnurgerade Linie, die bis zu 20 Kilometer lange sind. Die riesengroßen Figuren zeigen zum Beispiel Abbilder von Affen, Vögeln, Menschen oder Walen. Durch die überdimensionale Größe können die Abbildungen jedoch nur aus großer Entfernung, vor allem aus der Vogelperspektive, erkannt werden. Entstanden sind die mysteriösen Bilder dadurch, dass die obere, von Wüstenlack überzogene, Gesteinsschicht entfernt wurde. Der Wüstenlack ist ein Gemisch aus Manganoxiden und Eisenoxiden, wodurch die rostrote Farbe entsteht. Durch das Entfernen des Wüstenlacks kommt das helle Sedimentgemisch zum Vorschein und die beigegelben Linien sind deutlich sichtbar. Entdeckt wurden die Linien bereits in den 1920er Jahren, als das erste Mal Flugzeuge über die Nazca Wüste flogen.</p>
<h2>Wann sind die Linien entstanden?</h2>
<p>Durch archäologische Vergleiche zwischen den Nazca Bildern in der Pampa mit den Motiven auf Keramiken, die der Nazca Kultur zugeordnet werden, wurde angenommen, dass die Nazca Linien während der Zeit der Nazca, zwischen 200 v. Chr. und 600 n. Chr., entstanden sind. Allerdings weiß man heute, dass die ältesten der Scharrbilder bereits zwischen 800 v. Chr. und 200 v. Chr. entstanden sind, diese Periode wird der Paracas Kultur zugeordnet.</p>
<h2>Theorien zum Zweck der Scharrbilder</h2>
<p>Gerade durch die unbekannte Entstehung der Nazca Linien führte zu den unterschiedlichsten Theorien. So interpretierte sie Toribio Mejia Xesspe, der sich im Jahr 1927 als erster wissenschaftlich mit den Bildern auseinander setzte, als religiöse zeremonielle Straßen der Inka. Eine weitere Person, die sich mit den Nazca Linien beschäftigte war die Deutsche Maria Reiche. Von 1941 bis zu ihrem Tod im Jahr 1998 setzt sie sich für den Erhalt der mysteriösen Bilder ein und versuchte sie zu interpretieren. Auf ihr Bestreben hin wurden die Linien im Jahr 1994 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Maria Reiche vertrat die Ansicht, dass die Linien einen Kalender darstellen. Eine weitere Theorie vertrat Georg von Breunig, der in den 80er Jahren eine Analyse veröffentlichte, aus der hervorging, dass die komplette Nazca Hochebene eine riesige Sportarena ist.</p>
<h2>Neue Erkenntnisse über die Geoglyphen</h2>
<p>Mittlerweile wurden rund 90 Quadratkilometer und über 1.500 Geoglyphen vermessen, beschrieben, klassifiziert und archäologisch untersucht worden und für die Experten steht fest: Die Gegend war ein Ritualplatz für Wasser- und Fruchtbarkeitskulte. Erklärt wird es dadurch, dass die Bodenzeichnungen mit der Abnahme von Niederschlägen immer größer wurden und um Wasser bitten sollten. Zusätzlich wurden entlang der Linien Muscheln und Relikte gefunden. Auch bislang verborgene Opfergaben und Altäre konnten die Wissenschaftler an den Eckpunkten der Geoglyphen freilegen. Durch den trotzdem ausbleibenden Regen verwüstete die Nazca Ebene immer mehr und die Siedler zogen in grünere Gegenden. Als die Nachfahren wieder in die Wüste zurückkehrten waren die Vorfahren längst vergessen und es dauerte bis heute bis die Ebene ihre Geheimnisse preisgeben.</p>
<p>Picture: Frédéric LEVIEZ &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Der Titicacasee in Peru</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 10:33:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandra R.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Titicacasee gehört zu den faszinierendsten Seen der Welt. Er bezaubert mit der intensiven, blauen Farbe seines Wassers und den Mythen der Inka, die glaubten, dass Sonne, Gott und Menschen dem See entstammten. Zahlreiche Relikte erzählen Geschichten aus längst vergangenen Zeiten und ziehen Touristen aus aller Welt magisch an. Ausflugsmöglichkeiten am Titicacasee Der See ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-24" title="Largo Titicaca" src="http://www.embajada-alemana.org.pe/wp-content/uploads/2011/12/titicaca-see-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /><strong>Der Titicacasee gehört zu den faszinierendsten Seen der Welt. Er bezaubert mit der intensiven, blauen Farbe seines Wassers und den Mythen der Inka, die glaubten, dass Sonne, Gott und Menschen dem See entstammten. Zahlreiche Relikte erzählen Geschichten aus längst vergangenen Zeiten und ziehen Touristen aus aller Welt magisch an.</strong><span id="more-23"></span></p>
<h2>Ausflugsmöglichkeiten am Titicacasee</h2>
<p>Der See ist ein besonders beliebtes Ziel für Einheimische und Touristen. Auf dem Gewässer befinden sich viele Inseln, darunter die 14,3 Quadratmeter große Isla del Sol. Laut Inka-Mythologie soll an dieser Stelle der Sonnengott Inti seine Kinder, die ersten beiden Inkas, auf die Erde gebracht haben. Die indigenen Völker betrachten die Insel als heiligen Ort, insbesondere den Titi Khar&#8217;ka, den sogenannten Stein des Pumas. Auf der Insel können ein Inka-Tempel und ein Inka-Labyrinth besichtigt werden. Das Goldmuseum stellt Fundstücke aus dem See aus und gewährt einen Einblick in die Kultur der indigenen Völker. Eine Besonderheit sind die schwimmenden Inseln des indigenen Volkes der Urus. Mehrere Hundert Menschen leben auf den 49 Inseln, die sie selbst aus getrocknetem Totora-Schilf erschaffen haben. Aus demselben Material bestehen auch die Häuser und Boote auf den Inseln. Entstanden sind die Inseln, weil sich die Urus auf diese Weise vor den angriffslustigen Inkas schützen konnten. Wann immer die Inka die Urus zu überfallen drohten, lösten sie ihre Inseln aus den Verankerungen und flohen auf den See. Die Unterbringungsmöglichkeiten und die Infrastruktur, die die Touristen erwartet, sind relativ modern. Die circa 120.000 Einwohner zählende Stadt Puno ist die größte Stadt am See. Sie steht für viele Touristen am Beginn eines Aufenthaltes am Titicacasee, von wo aus es weitere direkt am See gelegene Städte zu entdecken gibt, die einen kaum zu überbietenden Ausblick auf den See gewähren wie die reizende Kleinstadt Copacabana.</p>
<h2>Lage in den Anden</h2>
<p>Die besondere Lage des Titicacasees auf dem Berg Antiplano in den Anden, teils auf peruanischem, teils auf bolivianischem Staatsgebiet, ermöglicht einen atemberaubenden Ausblick auf die schneebedeckten Gipfel des Cordillera-Real-Gebirges. Der See befindet sich auf einer Höhe von circa 3810 Metern und ist damit der höchstgelegene See, der wirtschaftlich genutzt wird. Mit seinen 8288 Quadratmeter ist er hinter dem Maracaibo-See in Venezuela der zweitgrößte See Südamerikas. Der See erreicht eine maximale Tiefe von 281 Metern und eine Länge von bis zu 194 Kilometern. An einer Stelle, der sogenannten Straße von Tiquina, ist der ansonsten bis zu 65 Kilometer breite See nur 800 Meter weit. Eine Überfahrt an dieser Stelle dauert etwa eine Viertelstunde.</p>
<h2>Flora und Fauna am Titicacasee</h2>
<p>Der See hat eine konstant niedrige durchschnittliche Temperatur von circa 10 bis 12 Grad. Hier gedeihen verschiedene Kulturpflanzen wie Gerste oder Mais. In diesem Gebiet soll der Kartoffel-Anbau seinen Anfang genommen haben. Im Seengebiet gibt es etliche einzigartige Tiere wie den Titicacasee-Taucher, einen flugunfähigen Vogel. Im See leben verschiedene Fischarten, die der lokalen Bevölkerung als Nahrungs- und Einnahmequelle dienen. Viele große und kleine Inseln befinden sich in dem See, dazu kommen die vielen Gebiete sowohl Boliviens als auch Perus, die als Halbinseln in den See hineinragen.  Bedauerlicherweise bleiben diesem wunderschönen Ort nicht die negativen Aspekte der menschlichen Zivilisation erspart. Die schwermetallbelasteten Abwässer aus den Minen und die Abwässer der Großstadt Puno verunreinigen den See, was natürlich ökologische Probleme mit sich bringen. Sowohl die Regierungen Boliviens und Perus als auch die EU versuchen, den für Mensch und Tier so wichtigen See durch verschiedene Maßnahmen zu schützen, die bereits erste positive Ergebnisse zeigen. Es bleibt zu hoffen, dass diese Maßnahmen greifen, damit der Titicacasee seine besondere Schönheit behalten kann.</p>
<p>Pic.: Hagen Küstner &#8211; Fotolia</p>
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