Machu Picchu ist eine gut erhaltene Stadt aus Ruinen in Peru. Die Stadt wurde von den Inkas im fünfzehnten Jahrhundert erbaut. Sie befindet sich in zirka 2.300 Metern Höhe zwischen zwei Gipfeln und zirka 75 Kilometer nördlich der Stadt Cusco. Die Stadt ist nur über zwei Pfade zu erreichen.
Die Stadt wurde größtenteils auf einzelnen Terrassen gebaut und diese wiederrum mit Treppen untereinander verbunden. Die Gebäude sind bis heute alle sehr gut erhalten. Selbst Gebäude wie Tempel, Handwerkshäuser, Paläste, Bauernhütten und das Gefängnis sind noch sehr gut erhalten geblieben. Die Mauern sind damals alle ohne Zement gebaut worden, dass sie bis heute erhalten blieben hat damit zu tun, dass alle passend gehauen wurden. Das Gesamte Gebiet von Machu Picchu umfasst rund 38.000 Hektar.
Die Geschichte Macchu Picchus
Die Stadt wurde im 15 Jahrhundert zu Ehren des Inka-Herrschers Yupanquis erbaut. Sie umfasst zirka 210 Gebäude die nur durch Treppen miteinander verbunden waren. In der Stadt wurden bei ihrer Erforschung über 55 Gräber mit mehr als 110 alten Skeletten gefunden, die man zunächst zu zirka 3/4 als weiblich einordnete. Neue Untersuchungen haben gezeigt, dass sich dies später wieder verhältnismäßig ausglich. Wegen dieser Entdeckung entstand der Glaube an eine große Flüchtlings-Siedlung der Inkas, in der sich nicht nur die Frauen, sondern bei Abwesenheit des Königs auch andere verschiedengeschlechtliche Diener aufhielten. Da das Gebiet auch schon vor dem Ausbrechen des Bürgerkriegs nicht von einem König besucht worden war, hätten die dort letzten Lebenden Diener die Stadt verlassen und Sie verwahrlosen lassen. In einer anderen Theorie wird angenommen, dass zur Zeit der spanischen Eroberung der Bau nicht vollendet war. Das heißt, dass bei der Eroberung durch die Spanier der Bau nicht fortgesetzt wurde und das Gelände in Vergessenheit geriet. Allerdings gibt es keine Beweise, dass die Stadt sich im Bau befunden haben soll. Die Stadt war voll ausgebaut und funktionsfähig. Es gibt außerdem hinweise das dort eine Menge Menschen eine längere Zeit gewohnt haben. So hat die Stadt zum Beispiel, eine noch heute komplett funktionierende Wasserversorgung sowie eine Wasserabführung durch Löcher in den Terrassen die zur damaligen Zeit einzigartig waren.
Heutige Bedeutung
Die Stadt ist seit 1983 in der UNESCO als Weltkulturerbe aufgelistet. Im Jahr 2007 wurde die Stadt von Weltweit 70 Millionen Menschen zu einem der Weltwunder gewählt. Heute ist die Ruinenstadt Machu Picchu in Peru eine der beliebtesten Touristenattraktionen in ganz Südamerika. Täglich besuchen zirka 2000 Menschen die Stadt. Die UNESCO will die Besucherströme in die Stadt aber auf maximal 800 Personen täglich begrenzen, um die Stadt und ihr Erbe nicht zu gefährden. Die Touristen belasten zudem die Umwelt sehr, sodass es zu Erdrutschen kommt. Die Stadt ist auch über eine Bahnlinie zu erreichen. Recht hoch wurde zudem ein Hotel erbaut, um den vielen Besuchern nicht noch am selben Tag den Abstieg zuzumuten. In der Nähe von Machu Picchu befindet sich eine warme Wasserquelle die zum Baden einlädt. Deshalb nennt sich der Bezirk auch warmes Wasser.
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